Artists

Lino Albrechtsen

Die Fotografien von Lino Albrechtsen überzeugen nicht nur in technischer Hinsicht. Seine Werke sind voller Ästhetik und dabei so authentisch. Sein spezieller Blick auf die Dinge – auf gewöhnliche Situationen, Begegnungen, Gebäude, Farben, Strukturen und Formen; auf kleine Details, die in der gegenwärtigen Hektik des Alltags verschwimmen – macht seine Werke so einzigartig. Er zeigt uns in der Schönheit und Absurdität des Stadtlebens und des Alltäglichen geometrische Strukturen, Farbkombinationen, die bei genauerer Betrachtung fast surreal erscheinen, spielt mit Formen und Flächen und erzeugt somit Bilder, die manchmal an Filmszenen erinnern. Sie verzaubern und lassen uns gleichzeitig inne halten und hinterfragen: was seh ich, was will ich sehen, wie weit will ich gehen? Der Künstler überlässt es uns, was wir sehen und denken wollen. Er gibt nur Impulse, die Augen zu öffnen, aufmerksamer zu beobachten und hinter das Offensichtliche zu schauen. 

Carl Eidtmann

Der Künstler kommt ursprünglich aus dem Graffiti und arbeitet heute mit Acryl, Pinsel, Spachtel, Sprühdose und Marker auf Leinwand. Seine Werke sind so vielschichtig und experimentell, wie seine künstlerische Arbeit selbst. Schicht für Schicht entstehen figürliche Gebilde, die durch das Auf- und Abtragen von Farbe zunehmend Form und Charakter bekommen. Auf den ersten Blick wirken die Werke oftmals zunächst abstrakt, erst auf den zweiten Blick werden Gesichter erkennbar – manchmal stark emotionalisiert, manchmal verstörend, manchmal friedlich. Je nach Stimmung kann man sich selbst darin spiegeln – in dem Spiel und der Suche nach sich selbst.

Jasper Wessel

Der Bremer Fotograf arbeitet analog und zumeist ohne jegliche Nachbearbeitung. Er fängt in seiner künstlerischen Arbeit Momente in den verschiedensten außergewöhnlichsten oder auch banal alltäglichsten Situationen ein. Er zeigt uns Details und Dinge, die wir in der gegenwärtigen Hektik oftmals gar nicht mehr wahrnehmen. Durch seinen scharfen detaillierten Blick werden wir manchmal auf geometrische Strukturen in unserer Umgebung, den Flügelschlag der Möwen über uns oder die Schönheit der Natur und des Stadtlebens um uns herum gelenkt. Die Werke sind voller Ästhetik und dabei so authentisch. Seine Arbeiten stoßen uns auf Alltägliches und entführen uns aus diesem gleichzeitig. Sie verzaubern und lassen uns gleichzeitig inne halten und hinterfragen.

Andrea M. Weiss

Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit von Andrea M. Weiss liegt in der abstrakten, absoluten Malerei. Markante Formen und Farbkompositionen erscheinen erst willkürlich, doch sind sie bei genauerer Betrachtung der Werke von einer ihrer eigenen Gegenständlichkeit. Das Spiel von Farbe und Struktur sind Ausdruck ihrer zwanglosen, intuitiven künstlerischen Spontanität. Die Bremer Künstlerin arbeitet mit Acryl, Spachtel, Pinsel, Kelle und Bürste auf Leinwand (102 x 102cm) und säumt ihre Werke in selbstangefertigten Stahlrahmen. Die Arbeiten zeigen ein dynamisches Wechselspiel zwischen Momenthaftigkeit, Vergänglichkeit und Dominanz.

Evelyn Walton

Die Bremer Künstlerin Evelyn Walton macht in ihren Fotografien ebenfalls Unsichtbares sichtbar. Dies gelingt ihr durch ihren speziellen Blick, Motive zu finden und festzuhalten. Ihre Fotografien zeigen vielfach urbane Landschaften – ihr Stil ist dabei sehr minimalistisch, klar, kontrastreich und farbintensiv mit subtil inhaltlichen Brüchen, die erst beim genauen Betrachten auffallen.

Felix Müller

Die Werke des Bremer Fotografen und Journalisten zeigen Momentaufnahmen aus Jordanien, Togo und Deutschland. Seine Bilder sind eine andere Art und Weise der Dokumentation, sie zeigen das unverblümte Leben und haben auch immer etwas mit seiner journalistischen Arbeit zu tun. Dabei zeichnet sich seine  Bildsprache durch ein Wechselspiel von Fläche, Farbe und Form aus. Die Bilder sind unbearbeitet und stechen durch den  besonderen Blickwinkel hervor: Nicht scheu, dicht ranzugehen, in den Dialog zu treten, draufzuhalten – festzuhalten, echt und klar aber gleichzeitig wunderschön und fast surreal wirkend.

Inga Marggraf

Die Fotografien der Bremer Künstler- und Designerin zeigen authentische Momentaufnahmen und außergewöhnliche Orte in Lateinamerika. Sie sind eine andere Art der Dokumentation – zart, subtil und zugleich ehrlich und direkt. Dabei dominiert das Wechselspiel von Fläche, Farbe und Struktur in all ihren Werken. So auch in ihrer Malerei und ihren Illustrationen. Die lateinamerikanischen Einflüsse bleiben hierbei in expressionistischen und abstrakten Elementen – spielerisch und minimalistisch miteinander fusioniert – erkenntlich.

Marissa Kimmel

Die Illustrationen der Bremer Grafik-Designerin bestechen durch das Spiel mit Form, Farbe und Fläche. Oft kombiniert mit typografischen Elementen oder ganz minimalistisch und klar in Struktur und Form bleibt der Blick auf den Arbeiten der Künstlerin haften. Ihre Werke wirken beruhigend. Auch die Fotografien der Künstlerin strahlen eine besondere Ruhe aus. Die zarten Farben und minimalistischen Darstellungen abstrahieren die Motive und laden ein zum Verweilen und Träumen.

Jörn Schirok

Die Fotos von Jörn Schirok entspringen alle seiner analogen Kompaktkamera. Da er kein Freund der digitalen Bildbearbeitung ist, verändert er seine Bilder manchmal mit Schere, Stift und was ihm sonst noch in die Hand kommt. Die meisten seiner Bilder entstehen spontan. Seine Fotografien zeigen authentische Augenblicke aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern. Dies liegt zum einen an den wechselnden Lebensorten (Bremer Umland, Jerusalem, Berlin, Montevideo, Osnabrück und derzeit Lissabon). Zum anderen an den vielen Entdeckungsreisen, die er als Geograph macht. Hierbei ist seine Kamera immer mit dabei. Im Prinzip macht er seit Jahren das, wofür Instagram mal erfunden wurde, nur angenehm unprätentiös.  

Frauke Sophie Thiemig

In ihren Illustrationen kombiniert die Bremer Modedesignerin die Zeichnung mit der Aquarellmalerei. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine enorme Leichtigkeit aus. Linien und Farben bilden spielerisch, fast schon tänzerisch, Formen und Flächen. Die sinnlichen Werke wirken beruhigend und verspielt zugleich.

Leefje Roy

Leefje Roy ist freiberufliche Illustratorin, Graphic Recording Artist und Grafikgestalterin. Sie arbeitet interdisziplinär; von kleinster Zeichnung, über Comics, Drucken bis hin zu großen Wandbildern (Murals). Dabei strahlen ihre Werke eine kindliche Leichtigkeit aus, ihr Strich scheint fast auf dem Papier zu tanzen. Ob Gegenstände oder Menschen in authentischen Momenten, ob mit Aquarell oder satter Farbe, die Künstlerin schafft es immer, die Betrachter*innen in ihren Bann zu ziehen und ihnen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Bei vielen ihrer Arbeiten muss man auch ein zweites Mal hinschauen, um genau zu entdecken oder zu verstehen. Leefje Roy ist eine Künstlerin mit einem wundervollen Humor in ihren Werken und gleichzeitig so viel Tiefe.

Katja Gohe

Die Künstlerin Katja Gohe, setzt ihre digitale Collage wie Malerei um. Die vielen verschiedenen Elemente wie alten Fotografien, Abbildungen von Gemälden gemischt mit Flecken, Artefakte und Strukturen bilden neue farbenfrohe Welten. Spielerisch setzt sie mit Form, Farben und Linie klare Akzente. Ihre Collagen zeigen ein Wechselspiel der Moderne, der vergangenen Zeit und der puren Lebensfreude.

Jörg Riechardt

Mit Stift auf Papier erschafft der Bremer Illustrator comicartige Charaktere und bricht mit gesellschaftlichen Normen und Werten. Seine Werke stechen durch minimalistisch humoristische Menschendarstellungen heraus. Ob in den Illustrationen tänzerische Bewegungen oder Yogafiguren gelesen werden, bleibt jedem selbst überlassen. Auch können die Bilder irritierend oder gar provozierend wirken – mit einem Augenzwinkern zu unserer zum Teil verklemmten Gesellschaft:
"Hey Guys, macht euch mal locker!"

Anna Münch

Die Dotkunst der Bremer Kommunikationsdesignerin kombiniert mit Aquarellmalerei ist gefühlvoll und kritisch. Erst bei genauerem Hinsehen sieht man, dass ihre Werke aus einzelnen Punkten bestehen. Akurat gesetzt erschafft sie damit realistische Formen die erst auf den zweiten Blick die Gesellschaft kritisch auf den Punkt bringen. 

Merle Miethig

Die abstrakte Malerei besticht durch ihre Vielschichtigkeit in dem Spiel mit Fläche, Form und Farbe. Zum Teil deckend, zum Teil lasierend schafft sie in ihrer künstlerischen Arbeit abstrakte Landschaften. Bei genauerem Betrachten werden immer mehr Farben und Formen erkenntlich, die dann wieder verschwimmen. Wie eine optische Täuschung ziehen die Werke vor allem durch das Spiel mit Farbe in ihren Bann, sie laden ein zum Verweilen, zum Träumen und zum Erinnern.